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Silikon Implantate – Trend zu mehr Natürlichkeit

Silikon Implantate – Trend zu mehr Natürlichkeit

Rund und prall oder doch eher unauffällig natürlich? Im Bezug auf die Oberweite einer Frau gehen die Geschmäcker nach wie vor auseinander. Jedoch veröffentlichte die Zeitschrift mabelle kürzlich eine geschlechtergetrennte Umfrage des Infoportals mybody.de mit dem Ergebnis, dass der Trend bei einer Brustvergrößerung eindeutig zur Natürlichkeit geht. Stolze 81 % der Männer bevorzugen bei Frauen ein natürliches Ergebnis und 83% der Frauen ziehen ebenso eine natürlich operierte Brust mit kleineren Silikon Implantaten der eher künstlichen Optik vor. Das Klischee, dass Männern pralle, „gemachte“ Brüste besser gefallen, stimmt somit also nicht mehr. Dieser Trend lässt sich auch in unserer Praxis bestätigen, denn der Großteil unserer Patientinnen wünscht sich eine äußerst authentisch aussehende, zum Körper passende Brust – eine OP zur Brustvergrößerung soll also möglichst nicht erkennbar sein.

Welche Silikon Implantate schauen besonders natürlich aus?

Nun stellt sich generell die Frage nach dem Weg zu einer schönen, natürlich-operierten Oberweite. Heutzutage gibt es Silikon Implantate in allen möglichen Varianten für jegliche individuellen Ansprüche und körperliche Gegebenheiten. Einer der wichtigsten Faktoren ist die Wahl der richtigen Silikon Implantat-Form und -Größe.

Zum einen unterscheidet man zwischen runden und anatomischen, also tropfenförmigen Implantaten. Letztere sind bereits der ursprünglichen Form einer weiblichen Brust nachempfunden und sollen ein besonders natürliches Resultat hervorbringen.

Zum anderen muss auch das Implantat-Profil, wie beispielsweise „moderat“, „moderat plus“ oder „hoch“, bei der Wahl der Silikon Implantate berücksichtigt werden.

Die richtige Implantat-Größe für eine natürlich aussehende Brust lässt sich grundsätzlich nicht pauschalisieren. Vielmehr variiert diese je nach Körperbau, anatomischen Gegebenheiten, Gewebebeschaffenheit und Wunschvorstellung der Patientin. In unserer Praxisklinik werden am häufigsten Implantat-Größen im Bereich zwischen 300 – 400 cc eingesetzt, um eine möglichst natürliche Brust zu erzeugen.

In der Regel haben Patientinnen im ersten Beratungsgespräch bei ihrem Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie die Möglichkeit, die verschiedenen Silikon Implantate anzufassen und anzuprobieren, um so schon einmal ein Gefühl dafür zu bekommen. Welche Implantate am geeignetsten sind, bespricht der Chirurg detailliert mit der Patientin.

Welche Methoden des Einsetzens von Silikon Implantaten führen zu einem besonders natürlichen Ergebnis?

Nicht nur die Wahl der Silikon Implantate hat Einfluss auf ein natürliches Endergebnis, sondern auch die jeweilige OP-Methode zum Einsetzen der Implantate bei einer Brustvergrößerung. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen dem inframammären (Unterbrust), periareolären (Brustwarze) und axillären (Achselhöhle) Zugang, wobei der Achselhöhlenschnitt – gerade im Hinblick auf authentisch aussehende Brüste – die charmantere Methode ist. Denn durch das Einsetzen der Implantate über die Achselhöhle muss an der Brust selbst kein Schnitt gesetzt werden, sodass diese komplett narbenfrei bleibt. Dadurch dass der Achselschnitt in eine der natürlichen Beugefalten gelegt wird, ist auch dieser nach einer Abheilungszeit von 6 Monaten nahezu unsichtbar. Diese Methode ist zwar technisch aufwändiger, von einem erfahrenen und darin gut ausgebildeten Chirurgen durchgeführt, hat dieses endoskopisch-axilläre Verfahren zur Brustvergrößerung mit Silikon Implantaten aber keinen einzigen Nachteil. Sogar der Brustimplantatwechsel kann endoskopisch über die Achselhöhle durchgeführt werden.

Zur Platzierung des Silikon Implantats gibt es folgende Möglichkeiten: submuskulär unter dem Brustmuskel und subglandulär über dem Brustmuskel. Für ein möglichst natürliches Ergebnis wird die submuskuläre Lage bevorzugt, da dadurch das vom Brustmuskel verdeckte Implantat nicht durch die Haut fühlbar ist und sich keine Implantat-Ränder unter der meist sehr dünnen Haut abzeichnen.

Silikonimplantate

Wie natürlich fühlen sich Silikon Implantate an?

Viele stellen sich vor einer Brustvergrößerung die Frage, ob man die Silikon Implantate nach der OP beim Anfassen spürt. Hier spielen neben der Implantat-Positionierung auch die Kohäsivitat des Silikongels und die Implantat-Textur eine Rolle.

Bei einer Platzierung unter dem Brustmuskel ist das Implantat so geschützt, dass man es meist nicht durch die Brust hindurch fühlt.

Die Kohäsivität stellt die verschiedenen Festigkeitsstufen des Silikongels dar. Wir arbeiten ausschließlich mit dem Branchenführer MENTOR zusammen, dessen Brustimplantate von erstklassiger Qualität sind und höchste Herstellerstandards erfüllen. Alle Gelimplantate verwenden Gel, das kohäsiv, sicher und ästhetisch ansprechend ist. MENTOR bietet drei Stufen an kohäsivem Gel-Füllmaterial an: kohäsiv I – III, wobei kohäsiv I das weichste Gel darstellt, kohäsiv II das etwas festere Gel und kohäsiv III das festeste Gel, welches in den anatomisch geformten Silikon Implantaten enthalten ist. Generell gilt, je höher die Kohäsivität desto fester das Tastgefühl der Silikon Implantate.

Auch die Implantat-Oberfläche kann einen leichten Einfluss auf das natürliche Tastgefühl des Implantates haben. Bei einer glatten Textur mit einer weicheren Hülle ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Implantate nicht durch die Haut spürbar sind, etwas größer.

Silikonimplantate

Sind die modernen Silikon Implantate auch sicherer als früher?

In der Welt der Brustimplantate hat sich in den vergangenen Jahrzehnten einiges getan. Durch modernste Technologien und höchste Qualitätsansprüche haben sich die Silikon Implantate sowohl in Form, Beschaffenheit und Material stetig weiterentwickelt, sodass diese heute äußerst sicher sind und den unterschiedlichen Ansprüchen der Patienten genügen. Strengste und kontinuierlich durchgeführte Testverfahren sorgen dafür, dass nur hochwertige Silikon Implantate am Markt zugelassen werden. Die Implantate der neuen Generation sind mit auslaufsicherem Gel gefüllt und können so lange im Körper implantiert bleiben wie gewünscht, sofern es keine Probleme gibt (z.B. Ruptur oder Implantat-Verschiebung) und die Brustform auch nach mehreren Jahren und nach Körperveränderungen immer noch gefällt. Regelmäßige Routine-Kontrollen beim behandelnden Facharzt sind aber unbedingt ratsam.

Gastautor: Dr. Klöppel

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